Glaubensseminarthemen

Glaubensseminar

Glauben neu verankern: 
biblisch - praktisch - lebenswert

"Glauben neu verankern": Dazu geben die Themen des Glaubensseminars biblisch fundierte und praktisch orientierte Impulse, damit das Leben lebenswert gestaltet werden kann.

Aus verschiedenen Blickwinkeln können Sie sich so mit Fragen unserer Zeit und unserem Glauben auseinandersetzen. Wählen Sie die Themen aus, die für Ihre Gemeinde interessant sind. Jedes von ihnen ist sicher einen Abend wert! Für Ihre Mitarbeit und Unterstützung danken wir Ihnen recht herzlich!

Glaubensseminarthemen von Kathrin Karban-Völkl

Diplom-Religionspädagogin (FH)
Hinter dem Kloster 22, 95478 Kemnath
E-Mail: kkarbanvoelkl(at)me.com

Sonntag! Bitte nicht stören.
Impulse zu einem neuen (Er-)Leben des Sonntags

Sonntag - die „große Pause“ inmitten des Wochenalltags. Zeit zum Aufatmen, Durchschnaufen, Atemholen. Und Zeit für die Familie. Ein wertvoller Tag, der uns etwas wert sein muss. Es ist eine Herausforderung, diesen Tag ganz bewusst zu gestalten und zu leben – als Individuum und ebenso als Familie. Ob auf der Hollywoodschaukel, beim Picknick im Grünen oder in der Kirchenbank. Sonntägliche Gedanken in Wort, Musik & Text regen dazu an, die Bedeutung des ersten oder letzten Tages der Woche nicht unter den Sonntagstisch fallen zu lassen.

Wer glaubt, ist froh!

Im Glauben unterwegs sein geht am besten, wenn eine gute Portion Lebensfreude mit im Gepäck ist. Umso spannender ist es, auf Spurensuche nach Zeichen der Freude in unserem Glauben, in der Bibel und in unserem alltäglichen Leben zu gehen. Das Ziel dabei? Die Freude als tägliche Begleiterin im Leben und im Gebet zu entdecken und zu pflegen.

Glaubensseminarthemen von Regina König

Religionslehrerin i.K., Schulbeauftragte
Grünerstraße 16, 95615 Marktredwitz
Tel: 09231 / 5365
E-Mail: ReMaKoenig(at)online.de

Adam und Eva und der große Knall

Die Frage nach dem Ursprung, dem Woher und Wohin der Welt beschäftigt auch moderne Menschen bis heute. Dabei ist das Spannungsfeld zwischen Naturwissenschaft und biblischen Aussagen, zwischen Evolutionslehre und Kreationismus enorm groß. Was darf man als Christ getrost (immer noch) glauben?
Der Vortrag versucht, die verschiedenen Theorien zur Entstehung und Entwicklung der Welt mit den biblischen Schöpfungstexten in Einklang zu bringen.

In der Wurzel verbunden - und doch getrennt

Eigentlich sind sie unsere „älteren Geschwister“ im Glauben – die Juden, und doch wissen wir recht wenig über sie, weil unsere eigene Volksgeschichte den Blick trübt. Aus welchen geschichtlichen, kulturellen und religiösen Traditionen heraus leben sie? Was glauben sie? Wie feiern sie? Was verbindet uns im Glauben an Gott? Der Vortrag zum Hören, Schauen und Anfassen lädt ein, das Judentum und unsere Beziehung dazu (neu) zu entdecken.

"Du sollst dir kein Gottesbild machen..."
Unsere Vorstellungen von einem unbeschreiblichen Gott

"Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde." (Ex 20,4) Das alttestamentliche Bilderverbot bezog sich auf jede bildliche Darstellung Gottes. Doch unsere Kirchen sind voll von solchen Bildern, die Bibel selbst vermittelt in Worten verschiedene Vorstellungen von Gott und auch wir haben ebenfalls seit unserer Kindheit unterschiedliche "Gottesbilder" im Kopf. Diesen Vorstellungen und ihrer Bedeutung für unseren Glauben geht der Vortrag auf die Spur.

Streit in Korinth - Paulus gestaltet (unsere) Kirche

Die Briefe des Apostels Paulus an die Korinther vermitteln einen Einblick in das Leben einer urchristlichen Gemeinde. Vor allem im ersten Brief zeigt sich, dass es sich dabei keinesfalls um eine "heile Welt" handelt: es gibt soziale Spannungen, Streitigkeiten über theologische Fragen, Missstände und Spaltungen - nicht anders als in der Kirche von heute. Paulus müht sich als Seelsorger und Verkünder des Evangeliums um Einheit im Glauben, er gibt ermutigende Ratschläge, weist zurecht und muss sich für sein Verständnis von Christsein rechtfertigen. Im vergangenen Jahr hat uns das "Paulus-Jahr" besonders an ihn erinnert. Was hat er uns heute Wichtiges zu sagen?

David - auserwählt von Gott

"Sohn Davids", "aus dem Stamm Davids", geboren in "Betlehem, der Davidsstadt" - immer wieder tauchen in den Aussagen über Jesus durch Menschen seiner Zeit diese Rückbezüge auf. Wer war David, dass er schon 1000 Jahre vor Christus eine wichtige Rolle spielte und bis in die Gegenwart des jüdischen Volkes bestimmend ist?
Der Vortrag stellt eine Persönlichkeit des Alten Testamentes vor, die sich in Höhen und Tiefen des Lebens von Gott begleitet wusste und deshalb für unser eigenes Christsein beispielhaft sein kann.

"Herrschen" oder "Hüten"? - Christliche Verantwortung für die Schöpfung

"Macht euch die Erde untertan", mit diesen Worten vertraut Gott dem Menschen die Herrschaft über die Schöpfung an. Doch anscheinend hat der Mensch so einiges in diesem Auftrag missverstanden und fehlinterpretiert - wie anders ließen sich sonst die augenblicklichen katastrophalen Zustände und düsteren Aussichten für unsere ökologische Zukunft erklären? Welche Rolle spielt die Beziehung zu Gott im Umgang mit der uns anvertrauten Welt? Welche Schritte zum Umdenken und Umkehren können / müssen wir als Christen leisten?

Geschichten um Geschichte - die Entstehung des Neuen Testaments

Die Texte des NT sind fast 2000 Jahre lang nahezu unverändert weitergegeben worden und werden in ausgewählter Form in unseren Gottesdiensten gelesen. Bedingt durch diese Auswahl, aber auch auf Grund ihrer langen Tradition tauchen deshalb zur damaligen Situation und zum heutigen Verständnis viele Fragen auf: Wer hat wann welche Texte verfasst und in welcher Zeitsituation der Urkirche sind sie entstanden? Was wollten die Verfasser der Frohen Botschaft den Menschen damals mitteilen, wie kann man ihre Schriften heute noch verstehen? Kann man die Hl. Schrift wortwörtlich nehmen oder ist der Zugang zu den Texten eher sinnbildlich möglich?
Diesen und weiteren Fragen ist der Vortrag auf der Spur und möchte so Anregung geben, sich persönlich oder in einer Gemeinschaft mit der Botschaft Gottes an die Menschen auseinander zu setzen.

Die dunklen Seiten Gottes - Warum lässt Gott das Leid zu?

Im Erleben von unverschuldetem persönlichen Leid bis hin zu großen Naturkatastrophen bricht auch in glaubenden und suchenden Menschen immer wieder die Frage nach der Allmacht und der Güte Gottes auf. Das Rätsel um Übel und Leid bringt Viele dazu, an diesem Gott zu zweifeln und sich von ihm abzuwenden.
Welche tragfähigen Antworten hat das Christentum in Situationen, in denen alles zusammenzubrechen droht?

Ein Gebet, das es "in sich" hat - Das Vater Unser

Der Wunsch, mit Gott in Beziehung zu kommen, mit ihm zu reden, hängt oft an Frage "Wie geht das?". Jesus selbst antwortet darauf mit dem Vater Unser. Kein anderes Gebet ist für Christen so bedeutsam geworden: Es ist das Erste, das wir gemeinsam beten lernten und oft das Letzte, das ein Mensch im Sterben stammelt, das Einzige, das Menschen, denen Religion und Kirche fremd geworden ist, oft noch kennen und das Verbindende zwischen Menschen verschiedener Sprachen und Konfessionen. Was sprechen wir damit aus, und was ist - unausgesprochen - mit enthalten?

"...und die Wahrheit wird euch befreien. " (Joh 8,32)

Auf der Suche nach Sinn und Halt sind die Angebote der Kirche bei modernen und aufgeklärten Menschen scheinbar nicht mehr gefragt. Doch angesichts der manchmal unheilvollen Verstrickungen des Lebens, aus denen er sich selbst nicht befreien kann, sucht der Mensch heute nach alternativen Heilslehren und neuen Formen der Religiosität, die Halt und Erlösung versprechen. Wie tragfähig sind diese Wege? Welche Impulse können sie für das Christentum bieten? Welche Antworten hat unser eigener Glaube auf die Sinnfragen des Lebens?

(K)eine heile Welt !? -
Familiengeschichten in der Bibel

Auch wenn im gesellschaftlichen Denken das Modell der Familie als Lebensgemeinschaft scheinbar ausgedient hat, wünschen sich heute viele (gerade junge) Menschen eine sogenannte "heile Familie". Doch immer wieder erschüttern Konflikte, Streitigkeiten und Lebenskrisen den Zusammenhalt und machen das Miteinander schwer. Ist das in der Bibel anders? Wir fragen in ausgewählten biblischen Familien nach ...

Die Apostel Jesu
„… und ihr werdet meine Zeugen sein …  bis an die Grenzen der Erde.“

Die ersten Boten des Christentums - von Jesus ausgewählt - erleuchtet vom Heiligen Geist - beauftragt, die Frohe Botschaft nach der Auferstehung weiterzuverbreiten, waren eine bunte Truppe!  Jesus hat ganz normale Menschen für fähig erachtet, in seine Nachfolge zu treten. Welche Charaktere verkörpern sie? Wer darf sich überhaupt „Apostel“ nennen? Waren es wirklich zwölf? Was zeichnet sie aus? An ihrem Beispiel kann deutlich werden, dass auch wir in unserer menschlichen Begrenztheit berufen sind, die Botschaft des Glaubens weiterzutragen. Das kann uns trösten und ermutigen, unsere Begabungen für eine lebendige Kirche einzusetzen.

Glaubensseminarthemen von Patricia Steinkirchner

Seminarleiterin i.K., Dipl.(FH)-Religionspädagogin
Heinrich-Beer-Straße 6a, 95632 Wunsiedel
Tel: 09232 / 1492
E-Mail: patricia.steinkirchner(at)web.de

Wie geht "richtiges Leben"? 
Auf der Suche nach Bildern des Lebens und der Seele in den Märchen

Für jeden von uns stellt sich immer wieder die Frage nach dem "richtigen Leben". Wir suchen unseren Platz und unsere Aufgabe. Doch was kann uns dabei helfen? Da gibt es bekanntlich viele Stimmen, die um uns werben. In den alten Märchen - bekannten und weniger be-kannten - schlummert viel Lebensweisheit. Häufig werden gleiche Symbole wie in der Bibel verwendet: Wasser - Feuer - König - Hirte - Salz - Brot ... immer geht es um gelingendes Leben. Uralte Bilder können uns helfen, uns selbst besser zu verstehen. Sie sind Hinweise und Wegweiser zu einem "richtigen Leben". Sie sind eingeladen zu spannenden Entdeckungen!

Symbole: Zeichen des Lebens

Im Alltag begegnen uns ständig irgendwelche Zeichen (Verkehrszeichen, Flaggen, Kreuze, ...), über die wir meistens gar nicht nachdenken. Auch in der Welt des Glaubens ist das so. Manchmal aber fragen wir uns, was eigentlich dahinter steckt, welchen Sinn sie haben.

Wir gehen der Frage nach, was Symbole eigentlich sind. Mit „Leib und Seele“ wollen wir erspüren, wie sie unser Leben bereichern können.

Wo soll das bloß noch hinführen?
Untergangsängste und Zukunftshoffung

Der "Weltuntergang" ist ja nun vorerst einmal ausgeblieben. Dennoch beschleicht viele Menschen heute ein Gefühl von Unbehagen, sogar Angst, wenn sie unsere Welt mit ihren schier unlösbaren Problemen betrachten. Nicht nur Sekten wie die Zeugen Jehovas sind überzeugt, dass irgendwie alles "den Bach herunter geht". Häufig werden auch biblische Prophezeiungen über das Ende der Welt genannt, allen voran die "Geheime Offenbarung" des Johannes.

Ist dieses rätselhafte Buch tatsächlich eine Art Drehbuch für den letzten Akt der Menschheitsgeschichte? Eine Art "showdown" des Kampfes zwischen Gut und Böse? Und was sollen die merkwürdigen Zahlenspiele und Symbole bedeuten?Wir wollen dieses Buch genauer ansehen und überlegen, was es uns zwischen Angst und Hoffnung sagen kann.

Geheimes und geheimnisvolles Wissen 
Verborgene Bücher der Bibel

Der Aufstand der Engel und Sturz Luzifers - Ochs und Esel im Stall - Leben und Tod der Jungfrau Maria - Episoden aus der Kindheit Jesu ... diese und andere Themen begegnen uns in der Kunst und in volkstümlichen Vorstellungen über den Glauben. Allerdings steht davon nichts oder kaum etwas in der Bibel. Woher kommen dann diese teils spannenden, oft rührenden und heiteren, aber auch manchmal etwas seltsamen Geschichten? Was hat es auf sich mit den "verborgenen Büchern", die keinen Eingang in die offizielle Heilige Schrift gefunden haben? Diesen geheimnisvollen Texten - "Apokryphen" genannt - wollen wir nachgehen.   

Todsünden und Tugenden?
Wertedebatte auf einem uralten Hintergrund

Über "Werte" zu reden ist "in". Kaum jemand kommt in der öffentlichen Debatte an diesem Begriff vorbei - ob es nun um internationale Politik, innere Sicherheit, Wirtschaft, Bildung oder anderes geht. Doch oft bleibt das Wort merkwürdig unscharf. Was sind "Werte" eigentlich, und was ist das Gegenteil davon? In der alten christlichen Tradition sprach man von den "Tugenden", aber auch von ihrem Gegenteil, den "Todsünden". Sie wurden oft beschrieben, künstlerisch dargestellt und drastisch vermittelt. Heute gebraucht man das Wort eher in einem lächerlichen Zusammenhang wie "Diätsünde" oder lehnt es ganz ab. Dennoch lohnt sich ein Nachdenken darüber. Steckt vielleicht doch etwas Realistisches dahinter? Können die alten Vorstellungen auf neue Weise hilfreich sein?

Raum - Ort - Heimat
Wo finden wir das echte Leben?

"Wohlfühloasen" - "wellness" - "Kraftorte": Das sind Schlagworte, die uns oft begegnen. Tatsächlich fühlen wir uns instinktiv an bestimmten Orten wohl, an anderen nicht. Ist das nur eine persönliche Vorliebe oder Abneigung, eben Geschmackssache? Oder gibt es so etwas wie "geistvolle" und "geistlose" Orte und Gebäude? Welche Rolle spielen Schönheit und Ausdrucksformen für unseren Glauben?

"Stille Nacht" oder "Fürchtet euch nicht"? -
Süßes Jesulein in der Krippe und Frohe Botschaft

Dem Weihnachtsfest kann sich kaum einer entziehen. Auch wer davor "in die Sonne" flüchtet, trägt ein bestimmtes Bild in sich. Kein anderes Bild prägt uns in Deutschland so stark, kein anderes löst so viele Emotionen aus.
Aber was steht wirklich in der Bibel? Sind die "Kindheitsevangelien" die passende Vorlage für romantische Träume?
In diesem Vortrag werden Antworten gesucht und der Werdegang des Weihnachtsfestes aufgezeigt.

"Ich gebe euch und euren Nachkommen dieses Land auf ewig!"

Kein Tag vergeht ohne - meist schlimme - Nachrichten aus Israel und den "besetzen Gebieten". Schier endlose Gewalt scheint diese Weltregion zu prägen. Wie seltsam, dass wir gerade hier vom "Heiligen Land", vom "Land der Bibel" sprechen.
Fragt man nach den Ursachen der Gewalt, werden schnelle Erklärungen angeboten, die aber nicht so recht überzeugen. Niemand kann das Land Israel und Palästina wirklich verstehen, ohne etwas über biblisch-religiöse Zusammenhänge zu wissen. Diese uralten Verbindungen zu durchleuchten soll das Ziel dieses Vortrages sein.

Feste feiern - warten können
Moderne Zeiten und traditionelles Kirchenjahr?

Heute "geht" anscheinend alles: Lebkuchen im September, bunte Eier im Januar, Badeurlaub zu Weihnachten und Skifahren im Sommer. Gleichzeitig haben viele Menschen das Gefühl, dass da etwas nicht so recht stimmt, dass irgendwie die Freude am Besonderen abhanden gekommen ist. Nicht umsonst boomen Ratgeber über den "richtigen Zeitpunkt". Es gibt offensichtlich eine neue Sehnsucht nach Ritualen und festen Zeiten, besonders bei Familien. Sichtbar wird das auch am Aufkommen neuartiger Feste, etwa Halloween. Kann hier das Kirchenjahr mit seinen uralten Traditionen Anregungen und Wegweisung zu einem "gestalteten Leben" bieten?

Freiheit - Lust und/oder Frust?
Zwei Seiten eines Wunschtraums

"Freiheit" ist ein schillernder Begriff: persönliche Freiheit, politische Freiheit, Freiheit der Wissenschaft, Religionsfreiheit - all das steht für die Faszination dieses Wortes. Doch Freiheit hängt untrennbar zusammen mit der Möglichkeit des Scheiterns, der Schuld und der Verantwortung.
Im Aufeinandertreffen der verschiedenen Kulturen und ihrer unterschiedlichen Bewertung von "Freiheit" müssen wir uns neu damit auseinandersetzen, um unseren eigenen christlichen Standpunkt deutlich machen zu können.
Wie viel Freiheit brauchen wir, um sie zu verkraften?

"Das Buch Jona - mehr als ein "Walfisch"!

Mit manchen Personen der Bibel verbinden wir spontan ein bestimmtes Bild. Wenn von "Jona" die Rede ist, denken wir sofort an den "Walfisch", ohne deswegen etwas Genaueres zu wissen. Was steht wirklich in dem kleinen Buch Jona? Wer sich darauf einlässt, wird Erstaunliches entdecken!

"Ich glaube schon irgendwie" - "Das muss jeder selbst wissen"
Unseren christlichen Glauben weitergeben - ist das heute noch möglich?

"Irgendwie, irgendetwas glauben", "für sich selbst entscheiden" - das scheint ein typisches Merkmal unserer Zeit zu sein. Woher kommt das eigenartige Phänomen, dass "Religion" alles andere als eine aussterbende Gattung ist und es trotzdem nicht so recht gelingt, die Botschaft Jesu weiter zu geben?
Liegt das an negativen Schlagzeilen über "die Kirche", vielleicht auch an persönlichen schlechten Erfahrungen? Woher kommt der weithin verbreitete Mangel an Glaubenswissen – trotz Religionsunterricht und engagierter Gemeindearbeit?
Nicht nur Theologen und Soziologen stellen sich diese Fragen. An diesem Abend wollen auch wir der Fragen nachgehen: Wie können wir überzeugend von unserem Glauben sprechen und ihn weitergeben?

Wie finden wir Glück und Sinn im Leben?
Das Buch Kohelet, eine überraschend modernes Buch im Alten Testament

Wir glauben das Alte Testament zu kennen - Namen wie Abraham, Mose oder David sind uns geläufig. Aber es gibt eine Reihe von unbekannten Büchern, die erstaunliche Entdeckungen versprechen. Eine solch unbekannte Schrift ist das Buch Kohelet: ein über dreitausend Jahre alter Text, der von einem Denker unserer Zeit geschrieben sein könnte. Zwischen Verzweiflung, Melancholie und Weltzugewandtheit bewegen sich die Gedanken des Verfassers. Wir wollen die überraschenden Schätze dieses Buches entdecken.

Das Bild Christi  – ein Spiegel der Zeiten

Wie sah Jesus wirklich aus? Diese Frage stellen Kinder im Religionsunterricht oft. Wir wissen es nicht! Dennoch gibt es eine Fülle von Bildern, die ihn auf verschiedenste Weise zeigen: angefangen vom "Guten Hirten" aus den Katakomben bis zu modernen, oft schwierigen Darstellungen. Keine andere Religion hat die Kunst so beeinflusst wie das Christentum. Künstler gestalteten ihr Christusbild in den Ausdrucksmöglichkeiten ihrer Zeit und drückten damit immer auch viel über sich selbst und die Anliegen ihrer Epoche aus. Wir gehen den Weg dieser Darstellungen anhand ausgewählter Beispiele nach. 

Glaubensseminarthemen von Günter Vogl

Pfarrer
Senestreyplatz 3, 95632 Wunsiedel
Tel: 09232 / 2227
E-Mail: gvogl(at)keb-wunsiedel.de

Filmexerzitien im Alltag
Ein geistlicher Übungsweg mit Spielfilmen

Mit Hilfe bewegter und bewegender Bilder wird es auf ungewöhnliche Weise möglich, sich selbst, anderen und Gott intensiver zu begegnen – diese Erfahrung machen seit 2011 zahlreiche Mitglieder der Pfarrei Wunsiedel. Das Glaubensseminar zeigt an ausgewählten Filmausschnitten, welchen Gewinn man aus Spielfilmen, die zunächst nicht religiös erscheinen, für sein eigenes Leben ziehen kann. Das Modell der „Filmexerzitien im Alltag“, das vom Referenten jedes Jahr für die Fastenzeit neu entwickelt wird, möchte Sie neugierig machen, die eigene Lebensgeschichte besser wahrzunehmen und im Licht des Evangeliums zu deuten.

Wie sinnlich ist unser Glaube?
Liturgie mit allen Sinnen wahrnehmen

Der Glaube kommt vom Hören – sagt man. Aber wir Menschen haben viel mehr Sinne. Doch kommen die in unseren Gottesdiensten vor? Einige Beispiele werden zeigen, dass wir durchaus was zu schmecken und zu riechen haben...

Hängt unser Glaube am seidenen Faden?
Wenn der Glaube sich bewähren muss

Im Sonntagsgottesdienst das Glaubensbekenntnis aus ganzem Herzen mitzubeten, kann einfach sein. Was der Glaube wirklich wert ist, zeigt sich, wenn mich das Leben herausfordert. Mithilfe eines Kurzfilms spüren wir an diesem Abend der Frage nach: Trägt (mich) mein Glaube auch dann, wenn es schwierig wird?

Marienverehrung auf dem Prüfstand -
Vom Mädchen aus Nazaret zur Mutter der Glaubenden

Seit den ersten Jahrhunderten der Kirche gibt es eine unüberschaubare Zahl von Bildern, Hymnen, Liedern und Gebeten, die sich mit der Gottesmutter Maria beschäftigen. Viele davon helfen uns zu einem vertieften Glauben an Gott, manche sind kritisch zu hinterfragen. Der Abend soll uns Anregungen zu einer „gesunden Marienverehrung“ geben.

Gott macht Hausbesuch – bis heute

Die Evangelien überliefern viele Heilungsgeschichten Jesu. Bereits in der Apostelgeschichte wird diese Kraft auf die Jünger übergehen. Und heute? Gott macht Hausbesuch, wenn wir Kranke besuchen, Trauernde trösten... Vom Heiland zum HeilLand - dieser Entwicklung wollen wir nachspüren.

Segnen auf „Teufel komm raus“ – Gottes Segen erfahren und weiter geben

Von Anfang an begegnet uns Gottes Segen in der Bibel. „Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen (Gen 12,3)“ – diese Verheißung Gottes an Abraham hat sich in Jesus Christus erfüllt. Wie können wir Christen heute Segen empfangen und weiter geben? Dieser Frage werden wir nachspüren.

"Gebt ihr ihnen zu essen!" - Was Menschen zum Leben brauchen

Auch an uns ergeht dieser Aufruf, den der Evangelist Markus in seiner Erzählung von der "Speisung der Fünftausend" für seine Leserinnen und Leser formuliert. "Gebt ihr ihnen zu essen!" verlangt unser solidarisches Handeln für diejenigen, die Hunger leiden; es fordert von uns aber auch die Verkündigung der Botschaft vom nahenden Reich Gottes, denn "der Mensch lebt nicht nur vom Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt". Das galt zur Zeit des Markus und gilt ebenso heute.

So weit die Füße tragen: Aufbruch - Umbruch - Heimkehr

Ausgehend von der biblischen Erzählung vom Vater und seinen Söhnen (Lk 15, 11-32) möchte dieses Thema den verschiedenen Rollen in der Geschichte nachspüren, Parallelen zu unserer Zeit suchen und an praktischen Beispielen aufzeigen, dass Umkehr und Versöhnung lebenswerte Erfahrungen von Christen sind.

Wenn der Tod ins Leben bricht -
Praktische Hilfestellungen rund um den Trauerfall

Bei einem Trauerfall stehen Angehörige unter gehörigem psychischem und zeitlichem Druck.
Was konkret zu erledigen ist, übernimmt oft das Bestattungsinstitut. Das Seminar möchte Ihnen schon im Vorfeld praktische Hinweise geben, wie Sie von einem Verstorbenen würdig Abschied nehmen können, wie sich Todesanzeigen oder Trauerbildchen christlich sinnvoll gestalten lassen und welche Angebote die Kirche Ihnen machen kann.

Das Christwerden feiern
Vom Hineinwachsen in Glauben und Kirche

Wie wird eigentlich jemand Mitglied der Kirche? Wenn Sie denken: durch die Taufe, dann ist das zu kurz gegriffen. Wir schauen zurück auf die Anfänge der Kirche, betrachten die Situation in der Gegenwart und suchen nach praktikablen Möglichkeiten für die Zukunft. Wir werden sehen: Es geht um mehr als um Taufe, Erstkommunion und Firmung.

"Die Messe"
'Fromme Übung' oder 'Das Leben feiern'?

Das Zweite Vatikanische Konzil nennt die Messe "Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens". Viele fragen sich heute, was die Messe überhaupt mit ihrem Leben zu tun hat. Ausgehend von einer biblischen Geschichte sollen einzelne Teile der Messe neu erschlossen und mit Erfahrungen aus dem Alltag "gefüllt" werden. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, im Rahmen des Möglichen Teile der Messe attraktiv zu gestalten.
Zielgruppen: Sachausschuss Liturgie, Familiengottesdienstkreis, liturgisch Interessierte;

Die Heilige Messe –
Kraftquelle oder Auslaufmodell?

Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Immer weniger Katholiken feiern regelmäßig die Sonntagsmesse mit. Hat die Messe noch Zukunft? – fragen sich nicht wenige Gläubige. Ausgehend von einem biblischen Kurzfilm spannt das Seminar einen Bogen zu neuesten Ansätzen für die Liturgie, die den Menschen unmittelbar berühren, ihn stärken, trösten und ermutigen sollen.

Ein Schatz, der darauf wartet, gehoben zu werden
Das neue Gotteslob

Vielleicht überlegen Sie ja, sich das neue Buch anzuschaffen; vielleicht sagen Sie sich, es liegt ja in der Kirche auf, das genügt mir... Der Abend möchte Appetit auf das neue Gotteslob machen. Die Teilnehmer lernen den Aufbau kennen und werden den Wert des Buches auch als Hausbuch für die Familie erkennen.

Barmherzig leben  – barmherzig handeln
Das Jahr der Barmherzigkeit mit Leben füllen

Seit Papst Franziskus das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen hat, ist der Begriff „Barmherzigkeit“ in aller Munde. An dem Abend machen wir uns auf die Suche, wie Barmherzigkeit heute erfahren und gelebt werden kann. Bilder und Bibelstellen helfen uns dabei. 

Jesus und die verschwundenen Frauen
Wiederentdeckte Säulen des Christentums?

Mit Hilfe einer Filmdokumentation gehen wir der Frage nach der Rolle der Frauen im frühen Christentum nach. Interessante Erkenntnisse und Korrekturen in der revidierten Einheitsübersetzung machen Hoffnung auf eine neue Sichtweise.

Glaubensseminarthemen von Martin Winter

Pastoralreferent
Längenau 35, 95100 Selb
Tel: 0152 / 21 98 91 66
E-Mail: mabewnt(at)web.de

Geheimnisse des Vatikan

Wunder, Prophezeiungen, Verschwörungen oder Intrigen sind aus dem kleinsten Staat der Welt für die Menschen von großem Interesse. Der Vatikanstaat und die Päpste sorgen immer wieder für aufsehenerregende Schlagzeilen. Was ist dran? Was steckt dahinter? Ein spannender Einblick in die Glaubenswelt der Christenheit!
„Das Schönste, was wir je erleben können, das ist das Geheimnisvolle. Wer es nicht kennt und nicht mehr staunen kann, dessen Auge ist erloschen.“ (Albert Einstein)

Wer ist der Katholik von morgen?

Hohe Wellen schlagen immer wieder mal über dem Kirchenschiff zusammen. Jahre mit sehr hohen Austrittswellen wollen zeigen, dass es bergab geht mit der Kirche. Wie sieht es aus mit den Christen in Deutschland, ist der Katholik von morgen ein ganz anderer? Spannende Fragen zeigen uns an einigen Beispielen aus der Sinus-Milieu-Studie, wo es vielleicht hingeht und wo die Chancen einer Zukunft für den Christen von morgen liegen. Eine spannende und zugleich interessante Herausforderung für jede Gemeinschaft oder Pfarrei.

Wo ist Gott?

Hirnforscher wollen den Glauben im Zentrum des Organs gefunden haben. Was hat es damit auf sich, dass uns Menschen die Frage nach Gott so bewegt? Wer ist Gott? Wo begegnet uns Gott? In einer spannenden Reise durch die Wissenschaft und das christliche Leben der Menschen wollen wir Antworten finden auf die Frage nach Gott! Beispiele aus Begegnungen mit Menschen und aus dem Alltag können uns eine neue Sichtweise auf diesen faszinierenden Gott geben.

Zeit - Fluch oder Segen unserer Tage?

"Hast du mal kurz Zeit? - Nimm dir Zeit! - Ich habe keine Zeit mehr." Die Zeit nimmt uns Menschen in Beschlag. Stress und Hektik lassen unseren Alltag in rasender Schnelligkeit vergehen. Es gibt immer mehr Menschen, die mit ihrer Zeit nichts mehr anzufangen wissen, die krank werden und ruhelos von der Zeit gejagt sind! Gott schenkt uns Zeit. Diese unsere Lebenszeit neu zu bedenken, soll uns im Alltag helfen, besser damit umzugehen. Unsere Zeit ist in seinen Händen. Mit hilfreichen Tipps werden wir die Zeit besser verstehen und unseren Alltag zeit-gemäß gestalten. Ein anderer Blickwinkel und eine andere Sichtweise der Zeit aus einem christlichen Standpunkt heraus lassen uns mit unserer Zeit versöhnlich leben.

Verlässt Gott die Kirche?

Dass Menschen immer wieder der Kirche den Rücken kehren, ist bekannt. Angesichts des Mitgliederschwundes unserer Gemeinden kann man sich auch fragen, ob Gott noch wirklich und lebendig mitten unter uns ist. Selbst gläubige Christen haben ab und an Zweifel in Bezug auf Glaube, Kirche, Religion. In kleinen interessanten Filmszenen soll deutlich werden, wie es um uns Menschen und unser Verhältnis zu Gott steht, welche Perspektiven es gibt und was vielleicht geschehen muss, damit Menschen wieder zu Gott finden. Welche Situationen wir in und um unsere Kirche vorfinden, zeigen diese kurzen Filme sehr anschaulich und regen zum Nachdenken an. Verlässt Gott wirklich die Menschen oder sind wir nur blind geworden und können ihn kaum mehr entdecken?

Hat Kirche Jesu Christi Zukunft? Aufbrüche und Chancen in der Kirche!

"Hat der Glaube der Kirche dem modernen Menschen noch etwas zu sagen?", "Um die Kirche ist es doch wirklich schlecht bestellt!". - Das sind Fragen und Aussagen, die man in so manchen Medienberichten und Gesprächen hören kann.
Doch wer weiß schon genau, wie es um die Kirche heute bestellt ist? Vielleicht ist ihr Ruf manchmal schlechter als in Wirklichkeit?
Gerne wird gejammert und die Schuld auf die Kirche allgemein geschoben. Doch Kirche hat bei allem Negativen auch Chancen und Möglichkeiten, Menschen anzusprechen, einzubinden und ihnen einen Platz zu geben in der Gemeinschaft der Glaubenden. Neue Sichtweisen und Perspektiven lassen aufscheinen, wo die Zukunft für die Kirche liegt.

Was erwarten Sie für Ihr Leben? Was wollte Jesus für Ihr Leben?

Über Lebensformen und die Gestaltung eines Lebens gibt es die unterschiedlichsten Vorstellungen. Fragen, die das Leben dabei an uns stellt, müssen in einem gangbaren Weg münden.
Dieser Vortrag regt deshalb an, über folgende Fragen gemeinsam nachzudenken: Wie ist mein Leben ausgerichtet? Was ist mir wichtig? Was ist mir lieb und teuer? Welche Ziele habe ich? Wo setze ich meine Schwerpunkte im Leben? Welche Rolle spielt mein Glaubensleben? Am Leben Jesu sollen Möglichkeiten aufscheinen, die uns zeigen, was entscheidend für unser Leben sein kann, welche Ansätze es gibt, die unser Leben sogar ändern können, die eine neue Sichtweise erkennen lassen. Nachfolge Jesu kann auch für uns ein gangbarer Weg in der modernen Welt sein.

Maria, Josef und Jesus - eine heile Familie?

Eine ganz normale Familie. Wie sieht sie aus? Was macht sie? Wie lebt sie?
Normal scheinen unsere Familien manchmal nicht zu sein - doch was ist schon normal? Wie war es denn bei der "Heiligen Familie"? War da alles ganz normal? Waren Josef und Maria ein normales Ehepaar? War Jesus ein durchschnittliches Kind? Ist die "Heilige Familie" noch ein hilfreiches, zeitgemäßes Vorbild einer modernen Familie?
All die Fragen, die unsere Familien heutzutage betreffen, spiegeln sich auch in der "Heiligen Familie" wieder. Erstaunliche Sichtweisen von Familie lassen uns ruhig werden im Umgang und Leben in unseren Familien.

Ökumene (k)ein Thema für Jugend?

Was wird in die nächste Generation mitgetragen?
Gerade in Fragen der Ökumene scheint die junge Generation wenig Interesse zu zeigen.
Ökumene liegt wohl in der Hand von einigen wenigen und an Nachwuchs für Ökumene zu denken, ist scheinbar keine Notwendigkeit.
Dies und anderen Fragen zur Ökumene sollten näher beleuchtet werden, um vielleicht Licht zu sehen in der scheinbaren Dunkelheit rund um Ökumene und heutiger Jugend.

Religiöse Erziehung bei Kindern und Jugendlichen
Familie - heute noch ein Ort der Glaubensvermittlung?

Wie sage ich es meinem Kind? Wo wohnt Gott? Es gibt keinen Lösungskatalog für eine christliche Erziehung in Familien, aber es gibt Grundlagen und gangbare Wege für eine gesunde Entwicklung des Kindes im Glauben. Welche Rolle spielt der Glaube in der Erziehung unserer Kinder? Wie kann Glaube auch Hilfe sein auf Fragen des Lebens, die wir kaum beantworten können? Was kann Familie zur Glaubensweitergabe an nächste Generationen leisten? Familie soll der Ort des christlichen Glaubens für die Zukunft bleiben, denn nur in den Familien kann und wird die erste Glaubensvermittlung grundgelegt.

"Glaubenssprache und Jugendsprache"
Verständigung in zwei verschiedenen Sprachwelten

Sprache umgibt uns tagtäglich und doch gibt es immer wieder Schwierigkeiten in der Verständigung. Die christliche Glaubenssprache hat eine ganze Fülle an Zeichen, Symbolen und Ausdrucksformen, die verstanden werden wollen. Heutige Jugendsprache zeigt uns sehr schnell und deutlich, wie schwer es sein kann Sprache zu deuten und zu verstehen. Glaubenssprache und Jugendsprache sind eine Herausforderung wieder neu verstehen zu lernen.
Zielgruppen: Sachausschuss Jugend und Liturgie, Gruppenleiterrunde, Erstkommunion- und Firmeltern, Jugendgottesdienstkreis;

Propheten -
Menschen mit Stärken und Schwächen 

Die biblischen Propheten waren außergewöhnliche Menschen ihrer Zeit. Propheten zeigten dem gläubigen Volk die Richtung oder brachten es durch ihren Einsatz wieder auf den rechten Weg mit Gott.
Eine spannende Reise durch die Zeit der biblischen Propheten kann auch unserem Leben eine neue Richtung geben und so manche Antwort in unserer Lebenswelt neu entdecken lassen.
Neue Sichtweisen moderner und biblischer Propheten lassen uns sinnvolle Wege für unseren Alltag finden. Die Suche nach Antworten auf die Fragen des Lebens wird für uns im Wirken und Leben der Propheten erfahrbar.
Die faszinierende Reise beginnt bei uns selbst, als Prophet im Alltag.

Religiöse Rituale – noch zeitgemäß?

Rituale sind für uns Menschen unbewusst und doch wichtig. Es gibt viele Rituale mit religiösem Hintergrund. Interessant werden die Deutungen, ja geradezu mythisch ist ihre Sinnhaftigkeit. Gott sich durch Rituale zu nähern scheint im Menschen grundgelegt zu sein. Kommen Sie mit auf eine  spannende Reise durch die Welt der Rituale.

Glaubensseminarthemen von Johannes Geiger

Pastoralreferent
Starenweg 1, 95615 Marktredwitz
Tel: 0 92 31 / 5806 oder 0 92 32 / 88 07 50
E-Mail: jgeiger(at)keb-wunsiedel.de

Heute!
Glaube im Alltag entdecken und leben

"Heute muss ich in deinem Haus zu Gast sein!", "Heute ist euch ein Retter geboren!", "Heute noch ..." - Die Bibel lebt von Aussagen, die dem Menschen hier und jetzt das Heil verheißen und die ihn "heute" fordern. Was bedeutet das für unseren Alltag, unser "Heute"? Entdecken Sie die Gnade des Alltags jenseits aller Festtage.

Glückliches Leben und das Geheimnis der Endlichkeit
Mensch und Gott im Buch Kohelet

Glücksratgeber jeder Art überschwemmen zurzeit den Buchmarkt und versprechen 1000 Tipps zum Glücklichwerden. Ganz anders dagegen geht Kohelet, der Außenseiter des Alten Testamtentes, der pessimistische Philosoph und Individualist an dieses Thema heran: Vielleicht depressiv-kritisch, aber wohltuend realistisch, vielleicht resignativ-leidend und gerade deshalb grundehrlich und gottesfürchtig. Für unsere Vorstellungen von Gott duldet er keine fromme Patina und keine falschen Heilserwartungen und kann gerade deshalb Gott mitten im Leben finden: "Und wisse, dass Gott dich auch ob verschmähter Freuden zur Rechenschaft ziehen kann!"

"das grab das selbst den tod begrub"
Auferstehungserfahrungen in der Sprache der Dichter

Die biblischen Aussagen über die Auferstehung sind die ersten literarischen Zeugnisse von diesem Geheimnis unseres Glaubens. Theologisch genaue Aussagen darüber sind uns vielleicht vertraut, aber nicht immer verständlich. Dichterinnen und Poeten dagegen bringen das Unfassbare oft unmittelbarer zur Sprache - besonders wenn es um Erfahrungen von Leben und Tod geht. Dieser Vortrag möchte die Schatzkiste der Lyrik öffnen und einen anderen -sprachlich verdichteten - Zugang zum Oster-mysterium anbieten.

"Wer hat, dem wird gegeben!"
Biblische Gerechtigkeit in unserer Zeit

In unserem privaten Leben hat Gerechtigkeit normalerweise einen hohen Stellenwert. In den sozialen Strukturen unserer Gesellschaft herrschen offensichtlich andere Gesetze: Wenige werden immer reicher und lassen dafür nur ihr Geld arbeiten - viele müssen sehen, wie sie mit anstrengender Arbeit und hohen Steuern über die Runden kommen. Und das ist nur ein Beispiel für die oft beklagte Ungerechtigkeit des Lebens. "Wer nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat" - ist diese provozierende Aussage Jesu hilfreich für die Frage nach der Gerechtigkeit in unseren Tagen? Was ist wirklich gerecht?

"Und für wen haltet Ihr mich?"
Mein Bild von Christus im Spiegel der Kunst

Wer ist Jesus Christus? Natürlich gibt es dazu durchdachte theologische Antworten - aber wer war und wer ist er für die Menschen, für mich? Ein Blick in die Kunst - angefangen von den ersten frühchristlichen Zeugnissen bis hin zu modernen Provokationen - zeigt in vielfältigen Abwandlungen den Versuch, dem Bild von Jesus Christus gerecht zu werden. Auf dem Hintergrund der facettenreichen Kunstgeschichte möchte dieser Abend den persönlichen Zugang zu Jesus Christus erweitern helfen.

Gastfreundschaft verändert - biblische Erfahrungen in heutiger Zeit

Befremdet und staunend zugleich blicken wir auf Formen der Gastfreundschaft in anderen Kulturen und in der Bibel. Welchen Stellenwert hat Gastfreundschaft in unserem Umfeld? Wo nehmen wir die Verpflichtung zu offenen Türen noch wahr und wo erleben wir die Nähe von Gästen als Bereicherung unseres Lebens?
Mit biblischem Hintergrund möchte dieses Thema Impulse für die Begegnung mit dem Fremden geben.

Muss denn Lügen Sünde sein? -
Unser Leben zwischen Wahrheit und Barmherzigkeit

"Ehrlich währt am längsten!" - aber unsere tägliche Erfahrung lehrt uns häufig das Gegenteil. Die sozialen Geflechte zwischen Menschen funktionieren am besten, wenn wir es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Als Gast ist es oft besser höflich, als grundehrlich zu sein - belasteten und geschwächten Menschen verschweigen wir barmherzig die Wahrheit - wir akzeptieren selbstverständlich, dass Wahlversprechen gebrochen werden - und wer sich in einer Gruppe mit geschickter Täuschung durchsetzt, findet Beachtung. Kurze Beine? Haben wir alle! Riskieren Sie einen Blick hinter die Kulissen unserer sozialen Beziehungen und stellen Sie sich der Anfrage: Ist Lügen vielleicht ein wesentlicher Bestandteil unserer sozialen Intelligenz? Wo sind die Grenzen zu kriminellen Akten und moralisch zu verurteilenden Handlungen?

"Es ist besser zu lachen als sich zu ärgern!" -
Humor und Freude in der Bibel

Die Bibel ist keine Sammlung von Scherzen und doch wird manche Lebenserfahrung mit Witz erzählt. Die Bibel ist keine Karikatur und dennoch versteckt sich gekonnt Ironie hinter einigen Aussagen. Die Bibel setzt sich mit Leid und Tod auseinander und bewältigt diese Fragen mit einer tiefen Freude am Glauben. Wir loten das Gleichgewicht zwischen Humor und Glaube aus und suchen den Kern christlicher Freude.

"Esst und trinkt!" - Unsere Esskultur im Kampf mit Gesundheitswahn, Essenstabus und Kochshows

"Essen hält Leib und Seele zusammen!" Diese Lebensweisheit wäre so einfach, wenn nicht heute eine Flut von "Ernährungsbibeln" einerseits ständig den moralischen, manchmal fundamentalistischen  Zeigefinger heben und andererseits ein Lebensmittelskandal nach dem anderen jeden Genuss verderben würde. Dieser Vortrag mit seiner biblisch motivierten Kritik an aktuellen Entwicklungen unserer Esskultur möchte einen gesunden Blick auf eine ausgewogene Ernährung bewahren helfen und das Feiern nicht vergessen lassen.

Vom Konflikt zur Gemeinschaft
Impulse zum Reformationsgedenken 2017

Wir betrachten den aktuellen Stand der Ökumene auf der Grundlage des 2013 veröffentlichten Berichts der "lutherisch / römisch-katholischen Kommission für die Einheit" zum gemeinsamen lutherisch-katholischen Reformationsgedenken im Jahr 2017. Anschließend beschäftigen wir uns mit praktischen Anregungen für das gemeinsame Gedenken und Impulsen für das weitere ökumenische Zusammenwachsen vor Ort.

Gewalt in der Bibel

Das Thema Gewalt durchzieht die ganze Bibel von Kain und Abel bis zum Endgericht Gottes in der Offenbarung des Johannes. Brutalität, Zorn, Rachedurst - es gibt wohl keine Form der Gewalt, die der Bibel fremd wäre. Wie können wir mit dieser verstörenden Erkenntnis umgehen? Lässt sich die Gewalt in der Bibel überwinden? Welche Konsequenzen hat das für mein Christsein?

Hinweise zur Planung

Stellen Sie Ihre Glaubensseminarreihe nach den Schwerpunkten zusammen, die für Ihre Situation vor Ort am treffendsten sind. Stimmen Sie dabei die Termine mit den anderen Veranstaltungen Ihrer Pfarrgemeinde ab, wobei Sie natürlich nicht nur auf die Fastenzeit festgelegt sind.
Wegen der Terminvereinbarung setzen Sie sich bitte direkt mit den einzelnen Referentinnen und Referenten in Verbindung und melden Sie uns Ihre Planung.
Aufgrund der neuen Zuschuss-Richtlinien der Kath. Erwachsenenbildung haben wir das Honorar unserer Glaubensseminarreferentinnen und-referenten  angepasst. Es beträgt für alle einheitlich 60,- EUR für einen Bildungsabend.
Wir wünschen Ihnen ein gutes Gelingen!