GLAUBENSSEMINARTHEMEN - ARCHIV

Glaubensseminarthemen von Regina König

Religionslehrerin i.K., Schulbeauftragte
Grünerstraße 16, 95615 Marktredwitz
Tel: 09231 / 5365
E-Mail: ReMaKoenig(at)online.de

"Du sollst dir kein Gottesbild machen..."
Unsere Vorstellungen von einem unbeschreiblichen Gott

"Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde." (Ex 20,4) Das alttestamentliche Bilderverbot bezog sich auf jede bildliche Darstellung Gottes. Doch unsere Kirchen sind voll von solchen Bildern, die Bibel selbst vermittelt in Worten verschiedene Vorstellungen von Gott und auch wir haben ebenfalls seit unserer Kindheit unterschiedliche "Gottesbilder" im Kopf. Diesen Vorstellungen und ihrer Bedeutung für unseren Glauben geht der Vortrag auf die Spur.

Streit in Korinth - Paulus gestaltet (unsere) Kirche

Die Briefe des Apostels Paulus an die Korinther vermitteln einen Einblick in das Leben einer urchristlichen Gemeinde. Vor allem im ersten Brief zeigt sich, dass es sich dabei keinesfalls um eine "heile Welt" handelt: es gibt soziale Spannungen, Streitigkeiten über theologische Fragen, Missstände und Spaltungen - nicht anders als in der Kirche von heute. Paulus müht sich als Seelsorger und Verkünder des Evangeliums um Einheit im Glauben, er gibt ermutigende Ratschläge, weist zurecht und muss sich für sein Verständnis von Christsein rechtfertigen. Im vergangenen Jahr hat uns das "Paulus-Jahr" besonders an ihn erinnert. Was hat er uns heute Wichtiges zu sagen?

David - auserwählt von Gott

"Sohn Davids", "aus dem Stamm Davids", geboren in "Betlehem, der Davidsstadt" - immer wieder tauchen in den Aussagen über Jesus durch Menschen seiner Zeit diese Rückbezüge auf. Wer war David, dass er schon 1000 Jahre vor Christus eine wichtige Rolle spielte und bis in die Gegenwart des jüdischen Volkes bestimmend ist?
Der Vortrag stellt eine Persönlichkeit des Alten Testamentes vor, die sich in Höhen und Tiefen des Lebens von Gott begleitet wusste und deshalb für unser eigenes Christsein beispielhaft sein kann.

"Herrschen" oder "Hüten"? - Christliche Verantwortung für die Schöpfung

"Macht euch die Erde untertan", mit diesen Worten vertraut Gott dem Menschen die Herrschaft über die Schöpfung an. Doch anscheinend hat der Mensch so einiges in diesem Auftrag missverstanden und fehlinterpretiert - wie anders ließen sich sonst die augenblicklichen katastrophalen Zustände und düsteren Aussichten für unsere ökologische Zukunft erklären? Welche Rolle spielt die Beziehung zu Gott im Umgang mit der uns anvertrauten Welt? Welche Schritte zum Umdenken und Umkehren können / müssen wir als Christen leisten?

Geschichten um Geschichte - die Entstehung des Neuen Testaments

Die Texte des NT sind fast 2000 Jahre lang nahezu unverändert weitergegeben worden und werden in ausgewählter Form in unseren Gottesdiensten gelesen. Bedingt durch diese Auswahl, aber auch auf Grund ihrer langen Tradition tauchen deshalb zur damaligen Situation und zum heutigen Verständnis viele Fragen auf: Wer hat wann welche Texte verfasst und in welcher Zeitsituation der Urkirche sind sie entstanden? Was wollten die Verfasser der Frohen Botschaft den Menschen damals mitteilen, wie kann man ihre Schriften heute noch verstehen? Kann man die Hl. Schrift wortwörtlich nehmen oder ist der Zugang zu den Texten eher sinnbildlich möglich?
Diesen und weiteren Fragen ist der Vortrag auf der Spur und möchte so Anregung geben, sich persönlich oder in einer Gemeinschaft mit der Botschaft Gottes an die Menschen auseinander zu setzen.

Die dunklen Seiten Gottes - Warum lässt Gott das Leid zu?

Im Erleben von unverschuldetem persönlichen Leid bis hin zu großen Naturkatastrophen bricht auch in glaubenden und suchenden Menschen immer wieder die Frage nach der Allmacht und der Güte Gottes auf. Das Rätsel um Übel und Leid bringt Viele dazu, an diesem Gott zu zweifeln und sich von ihm abzuwenden.
Welche tragfähigen Antworten hat das Christentum in Situationen, in denen alles zusammenzubrechen droht?

Ein Gebet, das es "in sich" hat - Das Vater Unser

Der Wunsch, mit Gott in Beziehung zu kommen, mit ihm zu reden, hängt oft an Frage "Wie geht das?". Jesus selbst antwortet darauf mit dem Vater Unser. Kein anderes Gebet ist für Christen so bedeutsam geworden: Es ist das Erste, das wir gemeinsam beten lernten und oft das Letzte, das ein Mensch im Sterben stammelt, das Einzige, das Menschen, denen Religion und Kirche fremd geworden ist, oft noch kennen und das Verbindende zwischen Menschen verschiedener Sprachen und Konfessionen. Was sprechen wir damit aus, und was ist - unausgesprochen - mit enthalten?

"...und die Wahrheit wird euch befreien. " (Joh 8,32)

Auf der Suche nach Sinn und Halt sind die Angebote der Kirche bei modernen und aufgeklärten Menschen scheinbar nicht mehr gefragt. Doch angesichts der manchmal unheilvollen Verstrickungen des Lebens, aus denen er sich selbst nicht befreien kann, sucht der Mensch heute nach alternativen Heilslehren und neuen Formen der Religiosität, die Halt und Erlösung versprechen. Wie tragfähig sind diese Wege? Welche Impulse können sie für das Christentum bieten? Welche Antworten hat unser eigener Glaube auf die Sinnfragen des Lebens?

Glaubensseminarthemen von Günter Vogl

Pfarrer
Senestreyplatz 3, 95632 Wunsiedel
 Tel: 09232 / 2227
 E-Mail: gvogl(at)keb-wunsiedel.de

Hängt unser Glaube am seidenen Faden?
Wenn der Glaube sich bewähren muss

Im Sonntagsgottesdienst das Glaubensbekenntnis aus ganzem Herzen mitzubeten, kann einfach sein. Was der Glaube wirklich wert ist, zeigt sich, wenn mich das Leben herausfordert. Mithilfe eines Kurzfilms spüren wir an diesem Abend der Frage nach: Trägt (mich) mein Glaube auch dann, wenn es schwierig wird?

Marienverehrung auf dem Prüfstand -
Vom Mädchen aus Nazaret zur Mutter der Glaubenden

Seit den ersten Jahrhunderten der Kirche gibt es eine unüberschaubare Zahl von Bildern, Hymnen, Liedern und Gebeten, die sich mit der Gottesmutter Maria beschäftigen. Viele davon helfen uns zu einem vertieften Glauben an Gott, manche sind kritisch zu hinterfragen. Der Abend soll uns Anregungen zu einer „gesunden Marienverehrung“ geben.

Gott macht Hausbesuch – bis heute

Die Evangelien überliefern viele Heilungsgeschichten Jesu. Bereits in der Apostelgeschichte wird diese Kraft auf die Jünger übergehen. Und heute? Gott macht Hausbesuch, wenn wir Kranke besuchen, Trauernde trösten... Vom Heiland zum HeilLand - dieser Entwicklung wollen wir nachspüren.

Segnen auf „Teufel komm raus“ – Gottes Segen erfahren und weiter geben

Von Anfang an begegnet uns Gottes Segen in der Bibel. „Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen (Gen 12,3)“ – diese Verheißung Gottes an Abraham hat sich in Jesus Christus erfüllt. Wie können wir Christen heute Segen empfangen und weiter geben? Dieser Frage werden wir nachspüren.

"Gebt ihr ihnen zu essen!" - Was Menschen zum Leben brauchen

Auch an uns ergeht dieser Aufruf, den der Evangelist Markus in seiner Erzählung von der "Speisung der Fünftausend" für seine Leserinnen und Leser formuliert. "Gebt ihr ihnen zu essen!" verlangt unser solidarisches Handeln für diejenigen, die Hunger leiden; es fordert von uns aber auch die Verkündigung der Botschaft vom nahenden Reich Gottes, denn "der Mensch lebt nicht nur vom Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt". Das galt zur Zeit des Markus und gilt ebenso heute.

So weit die Füße tragen: Aufbruch - Umbruch - Heimkehr

Ausgehend von der biblischen Erzählung vom Vater und seinen Söhnen (Lk 15, 11-32) möchte dieses Thema den verschiedenen Rollen in der Geschichte nachspüren, Parallelen zu unserer Zeit suchen und an praktischen Beispielen aufzeigen, dass Umkehr und Versöhnung lebenswerte Erfahrungen von Christen sind.

Wenn der Tod ins Leben bricht -
Praktische Hilfestellungen rund um den Trauerfall

Bei einem Trauerfall stehen Angehörige unter gehörigem psychischem und zeitlichem Druck.
Was konkret zu erledigen ist, übernimmt oft das Bestattungsinstitut. Das Seminar möchte Ihnen schon im Vorfeld praktische Hinweise geben, wie Sie von einem Verstorbenen würdig Abschied nehmen können, wie sich Todesanzeigen oder Trauerbildchen christlich sinnvoll gestalten lassen und welche Angebote die Kirche Ihnen machen kann.

Das Christwerden feiern
Vom Hineinwachsen in Glauben und Kirche

Wie wird eigentlich jemand Mitglied der Kirche? Wenn Sie denken: durch die Taufe, dann ist das zu kurz gegriffen. Wir schauen zurück auf die Anfänge der Kirche, betrachten die Situation in der Gegenwart und suchen nach praktikablen Möglichkeiten für die Zukunft. Wir werden sehen: Es geht um mehr als um Taufe, Erstkommunion und Firmung.

"Die Messe"
'Fromme Übung' oder 'Das Leben feiern'?

Das Zweite Vatikanische Konzil nennt die Messe "Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens". Viele fragen sich heute, was die Messe überhaupt mit ihrem Leben zu tun hat. Ausgehend von einer biblischen Geschichte sollen einzelne Teile der Messe neu erschlossen und mit Erfahrungen aus dem Alltag "gefüllt" werden. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, im Rahmen des Möglichen Teile der Messe attraktiv zu gestalten.
Zielgruppen: Sachausschuss Liturgie, Familiengottesdienstkreis, liturgisch Interessierte;

Glaubensseminarthemen von Patricia Steinkirchner

Seminarleiterin i.K., Dipl.(FH)-Religionspädagogin
Heinrich-Beer-Straße 6a, 95632 Wunsiedel
 Tel: 09232 / 1492
 E-Mail: patricia.steinkirchner(at)web.de

Geheimes und geheimnisvolles Wissen
Verborgene Bücher der Bibel

 Der Aufstand der Engel und Sturz Luzifers - Ochs und Esel im Stall - Leben und Tod der Jungfrau Maria - Episoden aus der Kindheit Jesu ... diese und andere Themen begegnen uns in der Kunst und in volkstümlichen Vorstellungen über den Glauben. Allerdings steht davon nichts oder kaum etwas in der Bibel. Woher kommen dann diese teils spannenden, oft rührenden und heiteren, aber auch manchmal etwas seltsamen Geschichten? Was hat es auf sich mit den "verborgenen Büchern", die keinen Eingang in die offizielle Heilige Schrift gefunden haben? Diesen geheimnisvollen Texten - "Apokryphen" genannt - wollen wir nachgehen. 
  

Todsünden und Tugenden?
Wertedebatte auf einem uralten Hintergrund

Über "Werte" zu reden ist "in". Kaum jemand kommt in der öffentlichen Debatte an diesem Begriff vorbei - ob es nun um internationale Politik, innere Sicherheit, Wirtschaft, Bildung oder anderes geht. Doch oft bleibt das Wort merkwürdig unscharf. Was sind "Werte" eigentlich, und was ist das Gegenteil davon? In der alten christlichen Tradition sprach man von den "Tugenden", aber auch von ihrem Gegenteil, den "Todsünden". Sie wurden oft beschrieben, künstlerisch dargestellt und drastisch vermittelt. Heute gebraucht man das Wort eher in einem lächerlichen Zusammenhang wie "Diätsünde" oder lehnt es ganz ab. Dennoch lohnt sich ein Nachdenken darüber. Steckt vielleicht doch etwas Realistisches dahinter? Können die alten Vorstellungen auf neue Weise hilfreich sein?

Raum - Ort - Heimat
Wo finden wir das echte Leben?

"Wohlfühloasen" - "wellness" - "Kraftorte": Das sind Schlagworte, die uns oft begegnen. Tatsächlich fühlen wir uns instinktiv an bestimmten Orten wohl, an anderen nicht. Ist das nur eine persönliche Vorliebe oder Abneigung, eben Geschmackssache? Oder gibt es so etwas wie "geistvolle" und "geistlose" Orte und Gebäude? Welche Rolle spielen Schönheit und Ausdrucksformen für unseren Glauben?

"Stille Nacht" oder "Fürchtet euch nicht"? -
Süßes Jesulein in der Krippe und Frohe Botschaft

Dem Weihnachtsfest kann sich kaum einer entziehen. Auch wer davor "in die Sonne" flüchtet, trägt ein bestimmtes Bild in sich. Kein anderes Bild prägt uns in Deutschland so stark, kein anderes löst so viele Emotionen aus.
Aber was steht wirklich in der Bibel? Sind die "Kindheitsevangelien" die passende Vorlage für romantische Träume?
In diesem Vortrag werden Antworten gesucht und der Werdegang des Weihnachtsfestes aufgezeigt.

"Ich gebe euch und euren Nachkommen dieses Land auf ewig!"

Kein Tag vergeht ohne - meist schlimme - Nachrichten aus Israel und den "besetzen Gebieten". Schier endlose Gewalt scheint diese Weltregion zu prägen. Wie seltsam, dass wir gerade hier vom "Heiligen Land", vom "Land der Bibel" sprechen.
Fragt man nach den Ursachen der Gewalt, werden schnelle Erklärungen angeboten, die aber nicht so recht überzeugen. Niemand kann das Land Israel und Palästina wirklich verstehen, ohne etwas über biblisch-religiöse Zusammenhänge zu wissen. Diese uralten Verbindungen zu durchleuchten soll das Ziel dieses Vortrages sein.

Feste feiern - warten können
Moderne Zeiten und traditionelles Kirchenjahr?

Heute "geht" anscheinend alles: Lebkuchen im September, bunte Eier im Januar, Badeurlaub zu Weihnachten und Skifahren im Sommer. Gleichzeitig haben viele Menschen das Gefühl, dass da etwas nicht so recht stimmt, dass irgendwie die Freude am Besonderen abhanden gekommen ist. Nicht umsonst boomen Ratgeber über den "richtigen Zeitpunkt". Es gibt offensichtlich eine neue Sehnsucht nach Ritualen und festen Zeiten, besonders bei Familien. Sichtbar wird das auch am Aufkommen neuartiger Feste, etwa Halloween. Kann hier das Kirchenjahr mit seinen uralten Traditionen Anregungen und Wegweisung zu einem "gestalteten Leben" bieten?

Freiheit - Lust und/oder Frust?
Zwei Seiten eines Wunschtraums

"Freiheit" ist ein schillernder Begriff: persönliche Freiheit, politische Freiheit, Freiheit der Wissenschaft, Religionsfreiheit - all das steht für die Faszination dieses Wortes. Doch Freiheit hängt untrennbar zusammen mit der Möglichkeit des Scheiterns, der Schuld und der Verantwortung.
Im Aufeinandertreffen der verschiedenen Kulturen und ihrer unterschiedlichen Bewertung von "Freiheit" müssen wir uns neu damit auseinandersetzen, um unseren eigenen christlichen Standpunkt deutlich machen zu können.
Wie viel Freiheit brauchen wir, um sie zu verkraften?

"Das Buch Jona - mehr als ein "Walfisch"!

Mit manchen Personen der Bibel verbinden wir spontan ein bestimmtes Bild. Wenn von "Jona" die Rede ist, denken wir sofort an den "Walfisch", ohne deswegen etwas Genaueres zu wissen. Was steht wirklich in dem kleinen Buch Jona? Wer sich darauf einlässt, wird Erstaunliches entdecken!

"Zu Blinden von der Farbe reden"
Können christliche Vorstellungen heute noch vermittelt werden?

Ein erschreckendes Nicht-Wissen bezüglich religiös-christlicher Inhalte hat sich ausgebreitet. Kenntnisse von biblischen Begriffen, von den Zehn Geboten, dem Kirchenjahr und den Grundgebeten sind oft kaum noch vorhanden. Man spricht schon von "religiösen Analphabeten". Ist in einer solchen Umgebung überhaupt noch eine Weitergabe des Glaubens möglich? Eine Problematik, die Vieles betrifft - die religiöse Erziehung in der Familie, den Religionsunterricht und anderes.

Glaubensseminarthemen von Johannes Geiger

Pastoralreferent
 Starenweg 1, 95615 Marktredwitz
 Tel: 0 92 31 / 5806 oder 0 92 32 / 88 07 50
 E-Mail: jgeiger(at)keb-wunsiedel.de

Glückliches Leben und das Geheimnis der Endlichkeit
Mensch und Gott im Buch Kohelet

Glücksratgeber jeder Art überschwemmen zurzeit den Buchmarkt und versprechen 1000 Tipps zum Glücklichwerden. Ganz anders dagegen geht Kohelet, der Außenseiter des Alten Testamtentes, der pessimistische Philosoph und Individualist an dieses Thema heran: Vielleicht depressiv-kritisch, aber wohltuend realistisch, vielleicht resignativ-leidend und gerade deshalb grundehrlich und gottesfürchtig. Für unsere Vorstellungen von Gott duldet er keine fromme Patina und keine falschen Heilserwartungen und kann gerade deshalb Gott mitten im Leben finden: "Und wisse, dass Gott dich auch ob verschmähter Freuden zur Rechenschaft ziehen kann!"

"das grab das selbst den tod begrub"
Auferstehungserfahrungen in der Sprache der Dichter

Die biblischen Aussagen über die Auferstehung sind die ersten literarischen Zeugnisse von diesem Geheimnis unseres Glaubens. Theologisch genaue Aussagen darüber sind uns vielleicht vertraut, aber nicht immer verständlich. Dichterinnen und Poeten dagegen bringen das Unfassbare oft unmittelbarer zur Sprache - besonders wenn es um Erfahrungen von Leben und Tod geht. Dieser Vortrag möchte die Schatzkiste der Lyrik öffnen und einen anderen -sprachlich verdichteten - Zugang zum Oster-mysterium anbieten.

"Wer hat, dem wird gegeben!"
Biblische Gerechtigkeit in unserer Zeit

In unserem privaten Leben hat Gerechtigkeit nor-malerweise einen hohen Stellenwert. In den sozialen Strukturen unserer Gesellschaft herrschen offen¬sichtlich andere Gesetze: Wenige werden immer reicher und lassen dafür nur ihr Geld arbeiten - viele müssen sehen, wie sie mit anstrengender Arbeit und hohen Steuern über die Runden kommen. Und das ist nur ein Beispiel für die oft beklagte Ungerechtig¬keit des Lebens. "Wer nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat" - ist diese provozierende Aussage Jesu hilf¬reich für die Frage nach der Gerechtigkeit in unseren Tagen? Was ist wirklich gerecht?

"Und für wen haltet Ihr mich?"
Mein Bild von Christus im Spiegel der Kunst

Wer ist Jesus Christus? Natürlich gibt es dazu durchdachte theologische Antworten - aber wer war und wer ist er für die Menschen, für mich? Ein Blick in die Kunst - angefangen von den ersten frühchristlichen Zeugnissen bis hin zu modernen Provokationen - zeigt in vielfältigen Abwandlungen den Versuch, dem Bild von Jesus Christus gerecht zu werden. Auf dem Hintergrund der facettenreichen Kunstgeschichte möchte dieser Abend den persönlichen Zugang zu Jesus Christus erweitern helfen.

Wasser: Kraftvolles Ursymbol zwischen Untergang und Rettung

Wasser ist für uns Menschen das zentrale Lebenselement: bedrohlich und heilsam, verschwendet und umkämpft, selbstverständlich und voller Überraschungen. Dieser Vortrag spannt den Bogen vom irdischen Element über Literatur und Kunst hin zum religiösen Symbol und gibt Anregungen für einen verantworteten und sinn-vollen Umgang mit Wasser. Im Zentrum stehen dabei die biblischen Impulse und was sie für uns bedeuten können.

Gastfreundschaft verändert - biblische Erfahrungen in heutiger Zeit

Befremdet und staunend zugleich blicken wir auf Formen der Gastfreundschaft in anderen Kulturen und in der Bibel. Welchen Stellenwert hat Gastfreundschaft in unserem Umfeld? Wo nehmen wir die Verpflichtung zu offenen Türen noch wahr und wo erleben wir die Nähe von Gästen als Bereicherung unseres Lebens?
Mit biblischem Hintergrund möchte dieses Thema Impulse für die Begegnung mit dem Fremden geben.

Muss denn Lügen Sünde sein? -
Unser Leben zwischen Wahrheit und Barmherzigkeit

"Ehrlich währt am längsten!" - aber unsere tägliche Erfahrung lehrt uns häufig das Gegenteil. Die sozialen Geflechte zwischen Menschen funktionieren am besten, wenn wir es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Als Gast ist es oft besser höflich, als grundehrlich zu sein - belasteten und geschwächten Menschen verschweigen wir barmherzig die Wahrheit - wir akzeptieren selbstverständlich, dass Wahlversprechen gebrochen werden - und wer sich in einer Gruppe mit geschickter Täuschung durchsetzt, findet Beachtung. Kurze Beine? Haben wir alle! Riskieren Sie einen Blick hinter die Kulissen unserer sozialen Beziehungen und stellen Sie sich der Anfrage: Ist Lügen vielleicht ein wesentlicher Bestandteil unserer sozialen Intelligenz? Wo sind die Grenzen zu kriminellen Akten und moralisch zu verurteilenden Handlungen?

Glaubensseminarthemen von Martin Winter

Pastoralreferent
 Schönwalderweg 39, 95100 Selb
 Tel: 0152 / 21 98 91 66
 E-Mail: mabewnt(at)web.de

Wo ist Gott?

Hirnforscher wollen den Glauben im Zentrum des Organs gefunden haben. Was hat es damit auf sich, dass uns Menschen die Frage nach Gott so bewegt? Wer ist Gott? Wo begegnet uns Gott? In einer spannenden Reise durch die Wissenschaft und das christliche Leben der Menschen wollen wir Antworten finden auf die Frage nach Gott! Beispiele aus Begegnungen mit Menschen und aus dem Alltag können uns eine neue Sichtweise auf diesen faszinierenden Gott geben.

Zeit - Fluch oder Segen unserer Tage?

"Hast du mal kurz Zeit? - Nimm dir Zeit! - Ich habe keine Zeit mehr." Die Zeit nimmt uns Menschen in Beschlag. Stress und Hektik lassen unseren Alltag in rasender Schnelligkeit vergehen. Es gibt immer mehr Menschen, die mit ihrer Zeit nichts mehr anzufangen wissen, die krank werden und ruhelos von der Zeit gejagt sind! Gott schenkt uns Zeit. Diese unsere Lebenszeit neu zu bedenken, soll uns im Alltag helfen, besser damit umzugehen. Unsere Zeit ist in seinen Händen. Mit hilfreichen Tipps werden wir die Zeit besser verstehen und unseren Alltag zeit-gemäß gestalten. Ein anderer Blickwinkel und eine andere Sichtweise der Zeit aus einem christlichen Standpunkt heraus lassen uns mit unserer Zeit versöhnlich leben.

Verlässt Gott die Kirche?

Dass Menschen immer wieder der Kirche den Rücken kehren, ist bekannt. Angesichts des Mitgliederschwundes unserer Gemeinden kann man sich auch fragen, ob Gott noch wirklich und lebendig mitten unter uns ist. Selbst gläubige Christen haben ab und an Zweifel in Bezug auf Glaube, Kirche, Religion. In kleinen interessanten Filmszenen soll deutlich werden, wie es um uns Menschen und unser Verhältnis zu Gott steht, welche Perspektiven es gibt und was vielleicht geschehen muss, damit Menschen wieder zu Gott finden. Welche Situationen wir in und um unsere Kirche vorfinden, zeigen diese kurzen Filme sehr anschaulich und regen zum Nachdenken an. Verlässt Gott wirklich die Menschen oder sind wir nur blind geworden und können ihn kaum mehr entdecken?

Hat Kirche Jesu Christi Zukunft? Aufbrüche und Chancen in der Kirche!

"Hat der Glaube der Kirche dem modernen Menschen noch etwas zu sagen?", "Um die Kirche ist es doch wirklich schlecht bestellt!". - Das sind Fragen und Aussagen, die man in so manchen Medienberichten und Gesprächen hören kann.
Doch wer weiß schon genau, wie es um die Kirche heute bestellt ist? Vielleicht ist ihr Ruf manchmal schlechter als in Wirklichkeit?
Gerne wird gejammert und die Schuld auf die Kirche allgemein geschoben. Doch Kirche hat bei allem Negativen auch Chancen und Möglichkeiten, Menschen anzusprechen, einzubinden und ihnen einen Platz zu geben in der Gemeinschaft der Glaubenden. Neue Sichtweisen und Perspektiven lassen aufscheinen, wo die Zukunft für die Kirche liegt.

Was erwarten Sie für Ihr Leben? Was wollte Jesus für Ihr Leben?

Über Lebensformen und die Gestaltung eines Lebens gibt es die unterschiedlichsten Vorstellungen. Fragen, die das Leben dabei an uns stellt, müssen in einem gangbaren Weg münden.
Dieser Vortrag regt deshalb an, über folgende Fragen gemeinsam nachzudenken: Wie ist mein Leben ausgerichtet? Was ist mir wichtig? Was ist mir lieb und teuer? Welche Ziele habe ich? Wo setze ich meine Schwerpunkte im Leben? Welche Rolle spielt mein Glaubensleben? Am Leben Jesu sollen Möglichkeiten aufscheinen, die uns zeigen, was entscheidend für unser Leben sein kann, welche Ansätze es gibt, die unser Leben sogar ändern können, die eine neue Sichtweise erkennen lassen. Nachfolge Jesu kann auch für uns ein gangbarer Weg in der modernen Welt sein.

Maria, Josef und Jesus - eine heile Familie?

Eine ganz normale Familie. Wie sieht sie aus? Was macht sie? Wie lebt sie?
Normal scheinen unsere Familien manchmal nicht zu sein - doch was ist schon normal? Wie war es denn bei der "Heiligen Familie"? War da alles ganz normal? Waren Josef und Maria ein normales Ehepaar? War Jesus ein durchschnittliches Kind? Ist die "Heilige Familie" noch ein hilfreiches, zeitgemäßes Vorbild einer modernen Familie?
All die Fragen, die unsere Familien heutzutage betreffen, spiegeln sich auch in der "Heiligen Familie" wieder. Erstaunliche Sichtweisen von Familie lassen uns ruhig werden im Umgang und Leben in unseren Familien.

Ökumene (k)ein Thema für Jugend?

Was wird in die nächste Generation mitgetragen?
Gerade in Fragen der Ökumene scheint die junge Generation wenig Interesse zu zeigen.
Ökumene liegt wohl in der Hand von einigen wenigen und an Nachwuchs für Ökumene zu denken, ist scheinbar keine Notwendigkeit.
Dies und anderen Fragen zur Ökumene sollten näher beleuchtet werden, um vielleicht Licht zu sehen in der scheinbaren Dunkelheit rund um Ökumene und heutiger Jugend.

Religiöse Erziehung bei Kindern und Jugendlichen
Familie - heute noch ein Ort der Glaubensvermittlung?

Wie sage ich es meinem Kind? Wo wohnt Gott? Es gibt keinen Lösungskatalog für eine christliche Erziehung in Familien, aber es gibt Grundlagen und gangbare Wege für eine gesunde Entwicklung des Kindes im Glauben. Welche Rolle spielt der Glaube in der Erziehung unserer Kinder? Wie kann Glaube auch Hilfe sein auf Fragen des Lebens, die wir kaum beantworten können? Was kann Familie zur Glaubensweitergabe an nächste Generationen leisten? Familie soll der Ort des christlichen Glaubens für die Zukunft bleiben, denn nur in den Familien kann und wird die erste Glaubensvermittlung grundgelegt.

"Glaubenssprache und Jugendsprache"
Verständigung in zwei verschiedenen Sprachwelten

Sprache umgibt uns tagtäglich und doch gibt es immer wieder Schwierigkeiten in der Verständigung. Die christliche Glaubenssprache hat eine ganze Fülle an Zeichen, Symbolen und Ausdrucksformen, die verstanden werden wollen. Heutige Jugendsprache zeigt uns sehr schnell und deutlich, wie schwer es sein kann Sprache zu deuten und zu verstehen. Glaubenssprache und Jugendsprache sind eine Herausforderung wieder neu verstehen zu lernen.
Zielgruppen: Sachausschuss Jugend und Liturgie, Gruppenleiterrunde, Erstkommunion- und Firmeltern, Jugendgottesdienstkreis;